AMD stellt Radeon-Pro-W6000-Serie vor
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AMD stellt Radeon-Pro-W6000-Serie vor

Kevin Hofer
Kevin Hofer
Zürich, am 08.06.2021
Letzte Woche hat es AMD angekündigt: Es kommt etwas Grosses. Da war schon klar, dass es nur die Radeon-Pro-W6000-Serie sein kann, die auf Workstations ausgerichtet ist.

Die Karten der Radeon-Pro-W6000-Serie basieren auf der RDNA2-Architektur, die auch in den aktuellen Gaming-Karten zum Einsatz kommt. Drei Karten gehören bis jetzt zur neuen Serie: Die W6800 und W6600 sind für Desktop-Workstations und die W6600M für Notebooks ausgelegt. Alle Karten verfügen über hardwarebasierte Raytracing-Beschleunigung.

Die Karten

Die W6800 weist ähnliche Specs wie die Radeon RX 6800 für Gamer auf. Sie hat den Navi-21-Chip und verfügt über 60 Shader-Einheiten, 32 Gigabyte GDDR 6 Speicher mit einer Bandbreite von 512 GB/s und 256 Bit. 128 MB Infinity Cache sind auch dabei. Bei den Anschlüssen setzt AMD voll auf Mini-Displayport: Sechs von deren in der Version 1.4 sind dabei. Bei FP32 gibt AMD bis zu 19,25 TFLOPS Leistung an. Bei FP16 sind’s bis zu 38,5 TFLOPS.

Die W6600 basiert auf dem Navi-23-Chip. Die Karte weist 28 Shader-Einheiten auf und hat 8 GB GDDR6 Speicher mit 224 GB/s Bandbreite und 128 Bit. Damit ist bei FP32 eine Leistung von bis zu 10,4 und bei FP16 bis zu 20,8 TFLOPS möglich. Vier reguläre Displayport-Anschlüsse vom Typ 1.4 runden das Angebot ab.

Die Notebook-Karte W6600M bietet dieselben technischen Spezifikationen wie die Desktop W6600.

Erscheinen tun die Karten nacheinander. Die W6800 soll ab sofort verfügbar sein. Die W6600M ab Juli in gewissen Notebooks und Ländern. Im 3. Quartal soll dann die W6600 kommen. Bei digitec/Galaxus gibt es die Karten wohl nur auf Bestellung. Noch ist unklar wann.

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Kevin Hofer
Kevin Hofer

Editor, Zürich

Technologie und Gesellschaft faszinieren mich. Die beiden zu kombinieren und aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, ist meine Leidenschaft.

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