Apple Silicon M2: Details zum Nachfolger der Revolution
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Apple Silicon M2: Details zum Nachfolger der Revolution

Dominik Bärlocher
Dominik Bärlocher
Zürich, am 19.05.2021
Apples M1 Chip ist gut. Apples M2 Chip soll den M1 in den Schatten stellen. Das soll bereits im Sommer geschehen, sagen die jüngsten Gerüchte.

«Die Maschinen werden mit Prozessoren ausgestattet sein, die den Fähigkeiten des aktuellen M1 Chips weit voraus sind», zitiert Bloomberg-Journalist Mark Gurman anonyme Quellen aus dem Hause Apple.

Und dazu ein Release-Termin: Sommer 2021.

Obwohl Mark Gurman generell als verlässlich gilt, sind alle diese Informationen ohne Gewähr. Er hat laut eigenen Angaben bei Apple angefragt, ob etwas an diesen dran sei. Die Antwort: «Kein Kommentar».

MacBooks, iMacs und Mac Pro mit M2

Der M2 Chip soll, wie schon der Vorgänger M1, breite Anwendungen finden. Gurmans Quellen geben an, dass die folgenden Geräte in den Genuss des Chips kommen:

  • MacBook Pro
  • MacBook Air
  • iMac
  • Mac Pro
  • Mac Mini

Das MacBook Air soll komplett überarbeitet werden. Was genau das bedeuten soll, weiss Gurman nicht. Aber ein neues MacBook Pro im unteren Leistungssegment soll kommen. Dazu ein High-End Mac Mini und grössere iMacs.

Bestätigt aber ist: Das MacBook Pro wird in zwei Grössen ausgeliefert. Das verraten die internen Codenamen der Geräte. J314 ist das 14-Zoll-MacBook, J316 der 16-Zöller. Unbestätigt ist: Das Gehäuse der Geräte wird überarbeitet und der MagSafe Charger kehrt in einer überarbeiteten Version zurück. Anscheinend auch an Bord: Ein HDMI-Port und ein SD-Kartenleser.

Die zwei M2 Chips

Die M2-Architektur wird nicht «der M2 Chip» sein, sondern «die M2 Chips». Apple plane zwei Versionen des M2. Ihre Codenamen: Jade C-Chop und Jade C-Die. Beide sollen sie zehn Prozessorkerne haben, zwei davon auf Energieeffizienz ausgelegt, acht davon auf hohe Leistung. C-Chop und C-Die unterscheiden sich aber in der Anzahl der Grafikkerne. Einer der Chips soll deren 16 haben, der andere 32. Die neuen Modelle sollen bis zu 64 GB RAM unterstützen. Dazu noch eine verbesserte Neural Engine, die Machine Learning Tasks übernimmt.

Zum Vergleich: Der M1 hat vier Hochleistungskerne, vier energieeffiziente und acht Grafikkerne. Es gibt bis zu 16 GB RAM.

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Dominik Bärlocher
Dominik Bärlocher

Senior Editor, Zürich

Journalist. Autor. Hacker. Ich bin Geschichtenerzähler und suche Grenzen, Geheimnisse und Tabus. Ich dokumentiere die Welt, schwarz auf weiss. Nicht, weil ich kann, sondern weil ich nicht anders kann.

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