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Nachhaltigkeit ohne Ende - das war die ISPO 2020

Patrick Bardelli
Patrick Bardelli
30.01.2020
Video: Manuel Wenk

Nachhaltigkeit – oder auf Neudeutsch Sustainability – war das Thema an der ISPO in München. Die Sportbranche hat scheinbar die Liebe zum Planeten entdeckt. Oder ist das alles bloss Greenwashing?

Bedeutet grösser automatisch besser? Diese Frage stellten wir uns zu Beginn der weltgrössten Sportmesse in München. Sie müsste jedoch lauten: Steckt überall wo Nachhaltigkeit draufsteht tatsächlich Nachhaltigkeit drin? Kaum, kann ich jetzt nach Ende der ISPO 2020 sagen. Das ausführliche Fazit siehst du im Video oben.

Nachhaltigkeit: DAS Thema der ISPO 2020
Nachhaltigkeit: DAS Thema der ISPO 2020

Mein Lowlight

Die China-Hallen – ja, wir haben uns trotz Coronavirus hinein getraut – ein Schlaraffenland für die Einkäufer der grossen Brands. Das haben wir schon letztes Jahr festgestellt:

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    von Patrick Bardelli

Und das ist auch in diesem Jahr so. Hier wird neben viel Schrott auch gute Qualität angeboten. Gerade im Textilbereich. Ich bleibe an einem Stand mit Skibekleidung hängen und frage die freundliche Dame hinter dem Counter, was es mit der Skijacke auf sich hat, die mir ins Auge gestochen ist. Gute Qualität, soweit ich das beurteilen kann. Kein Logo, nichts. Die nette Dame erklärt mir, dass der Einkaufspreis für diese Skijacke 33 Dollar betrage. Und auf Wunsch in jeder Farbe und mit jedem Logo geliefert werde. «Are you interested?» Nein, danke. Aber ich bin sicher, die Einkäufer von Schöffel, Jack Wolfskin und Co. sind es. Und verkaufen das Teil dann für 300 Franken oder mehr. Hergestellt in irgendeinem chinesischen Sweatshop. Very nachhaltig.

Laufschuhe aus Kenia für die Welt
Laufschuhe aus Kenia für die Welt

Mein Highlight

Laufschuhe made in Kenia. Ja, das gibt es. Wurde auch Zeit. Schliesslich kommen die besten Läufer aus dem ostafrikanischen Land. Da ist es doch eigentlich nur logisch, dass dieses Wissen und die Erfahrung in die Entwicklung von Laufschuhen fliessen. Der Brand «Enda», ein Startup, produziert seine Schuhe im Land. Und schafft so nebenbei auch gleich noch nachhaltig Arbeitsplätze, wie Firmengründerin Navalayo Osembo-Ombati im Gespräch erklärt:

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Münchner Gschichten

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Patrick Bardelli

Es zählt nicht, wie gut du bist, wenn du gut bist. Sondern wie gut du bist, wenn du schlecht bist.


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