Trailer Tuesday: Star Trek: Picard, Locke & Key und Guns Akimbo

Trailer Tuesday: Star Trek: Picard, Locke & Key und Guns Akimbo

Luca Fontana
Luca Fontana
Zürich, am 21.01.2020

Star-Trek-Fans dürfen sich freuen: Am Wochenende kommt «Star Trek: Picard». Und irgendwann im März das schräge «Guns Akimbo». Und sonst so? Ein recht Netflix-lastiger Trailer Tuesday, muss ich sagen.

So bitzli verrückter Scheiss wie «Guns Akimbo» liebe ich. Mal schauen, ob der Film, in dem Harry Potter zwei Knarren an die Hände genagelt bekommt, halten wird, was der Trailer verspricht. Der «Star Trek: Picard»-Trailer hat mal eben meine Pläne fürs Wochenende durcheinandergewirbelt; Sorry Schatz, aus unserem Ausflug in die Berge wird nix. Muss suchten.

Aber so richtig neugierig gemacht hat mich vor allem «Locke & Key». Dich auch?

Star Trek: Picard

Noch ein klein wenig Geduld, dann startet die erste Star-Trek-Serie, die sich ganz dem mittlerweile 79-jährigen Mann widmet, der am liebsten heissen Earl-Grey-Tee trinkt. Doof: Binge Watching ist nicht. «Star Trek: Picard» ist nämlich eine CBS-Serie. Auf CBS läuft jeweils nur eine Folge pro Woche. Ausserhalb der USA läuft «Star Trek: Picard» zwar nicht auf CBS, sondern Amazon, darf aber dem Originalsender nicht voraus sein. Darum gibt’s auch auf Amazon Prime Video nur eine neue Folge pro Woche.

Worum wird’s gehen? Die Serie spielt 20 Jahre nach «Star Trek: Nemesis», der anno 2002 im Kino erschien. Picard (Patrick Stewart) hat die Sternenflotte mittlerweile verlassen und verbringt den Ruhestand auf seinem Weingut. Dann taucht eine junge Frau auf und bittet um Hilfe, worauf Picard den Entschluss fasst, die alte Uniform wieder anzuziehen. Auf Unterstützung der Vereinigten Föderation der Planeten muss er aber verzichten – klingt nach Alleingang.

Offenbar mischen die Borg wieder mit, eine wenig diplomatische kybernetische Alien-Spezies, die schon in der alten «Enterprise»-Serie zu den ärgsten Feinden der Menschen gehörte. Warum Picard nicht mehr Teil der Sternenflotte zu sein scheint, wissen wir nicht. Womöglich wird das durch eine Vertragsklausel erklärt, die Schauspieler Patrick Stewart als Bedingung nannte, um zu «Star Trek» zurückzukehren: Er möchte die Figur Picards weiterentwickeln. In welche Richtung, werden wir bald sehen.

Startdatum: 24. Januar 2020, Amazon Prime Video

Chilling Adventures of Sabrina Part 3

Kennst du noch «Sabrina – Total Verhext» mit Jungenschwarm Melissa Joan Hart? Tja, auf Netflix gibt’s die Serie auch. Wobei – nicht ganz. Denn ausser dem Namen und den meisten Charakteren – schwarzer Kater Salem inklusive – hat sie nicht viel gemein mit der vor 1990er-Charme triefenden Hexen-Sitcom.

Stattdessen ist Netflix’ Version viel gruseliger und erwachsener. Und vor allem: Keine Sitcom mehr. Das könnte für manche ein Kulturschock sein. Allerdings ist der Neuanstrich auf Netflix derart beliebt, dass er bereits in die dritte Runde geht. Falls du direkt da einsteigen willst: Hier eine Zusammenfassung der ersten beiden Staffeln.

Welche Version von «Sabrina» gefällt dir besser?

Startdatum: 24. Januar 2020, Netflix

Locke & Key

Streng genommen ist der Trailer nicht von vergangener Woche. Zu meiner Verteidigung: Auf den Trailer gestossen bin ich wegen dieses Behind-The-Scenes-Clips. Das ist erst gestern veröffentlicht worden. So gesehen bescheisse ich dich also nur so halb, wenn du’s mir ausnahmsweise durchgehen lässt.

Worum geht’s? Um «Locke & Key». Das ist ursprünglich eine Comicbuch-Serie von Stephen Kings Sohn, Joe Hill, und Gabriel Rodriquez. Schauplatz ist ein altes, verfluchtes Anwesen. Darin befinden sich Türen, die nicht nur zu anderen Räumen führen – sie verändern auch alle, die durch sie gehen. Doch der gewöhnliche Besucher ist nicht allein. Dieses Haus bietet einer hasserfüllten Kreatur Unterschlupf, die nicht aufgeben wird, bis sie die schrecklichste Tür von allen geöffnet hat.

Dem Trailer nach stelle ich mir die Serie als eine Art gruseligen Mix zwischen «The Chronicles of Narnia» und «The Haunting of Hill House» vor. Der Look und Feel, zusammen mit der Musik und der Cinematographie, macht mich neugierig. Sehr vielversprechend.

Startdatum: 7. Februar 2020, Netflix

Guns Akimbo

Das seit etwa zwei Jahren herumirrende bekannte Internet-Meme von Harry-Potter-Star Daniel Radcliffe, der mit zwei Pistolen fuchtelnd erklärt, dass die ja viel besser seien als Zauberstäbe, hat nun endlich einen Trailer.

Und der sieht herrlich schräg aus: Skizm, irgendeine dubiose Organisation, zwingt scheinbar zufällig ausgewählte Normalos dazu, sich bis auf den Tod zu bekämpfen. Die Kämpfe sind illegal und werden live ins Internet gestreamt. Das finden die Leute total super. Klar. Weil sich nerdy Videogame-Programmierer Daniel Radcliffe als einer der Wenigen negativ über das Treiben äussert, beschliesst Riktor (Ned Dennehy), der Chef von Skizm, kurzerhand, Radcliffe einfach mal «mitmachen» zu lassen. Könnte ja sein, dass sich das Problem «von selbst» löst.

Ganz klar: Hirn aus, Film rein. So geht das.

Kinostart: 5. März 2020

Spenser Confidential

Nach «6 Underground» bringt Netflix den nächsten Actionstreifen mit Hollywood-Star in der Hauptrolle. Dieses Mal ist es nicht Ryan Reynolds, sondern Mark Wahlberg. Der wurde offenbar ausgetrickst und zu unrecht ins Gefängnis gesteckt. Jetzt, wo er wieder draussen ist, will er sich rächen.

Unterstützt wird er von «Black Panther»-Star Winston Duke und Alan Arkin, der schon in Filmen wie «Argo» oder «Little Miss Sunshine» den herrlich verschrobenen alten Quoten-Sack gegeben hat.

Startdatum: 6. März 2020, Netflix

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Luca Fontana
Luca Fontana

Editor, Zürich

Abenteuer in der Natur zu erleben und mit Sport an meine Grenzen zu gehen, bis der eigene Puls zum Beat wird — das ist meine Komfortzone. Zum Ausgleich geniesse ich auch die ruhigen Momente mit einem guten Buch über gefährliche Intrigen und finstere Königsmörder. Manchmal schwärme ich für Filmmusik, minutenlang. Hängt wohl mit meiner ausgeprägten Leidenschaft fürs Kino zusammen. Was ich immer schon sagen wollte: «Ich bin Groot.»

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