WhatsApp tüftelt an Transkription für Sprachnachrichten
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WhatsApp tüftelt an Transkription für Sprachnachrichten

Livia Gamper
Livia Gamper
Zürich, am 14.09.2021
Wer sich ab Sprachnachrichten nervt, könnte bald erlöst werden. WhatsApp soll an einer Funktion tüfteln, die Sprache in Text umwandelt.

Sprachnachrichten sind nicht für alle. Die einen finden es praktisch, Freunden eine Nachricht in Form einer Sprachaufnahme zu schicken. Den anderen graust es davor, die eigene Stimme zu hören oder die elend langen Nachrichten von Freunden hören zu müssen. Die treffen immer dann ein, wenn du die Kopfhörer vergessen hast und im vollen Tram sitzt. Das soll sich nun ändern.

Der Blog WABetainfo hat entdeckt, dass WhatsApp an einer neuen Funktion arbeitet, die Sprachaufnahmen in Text umwandeln soll. Damit könntest du künftig Sprachnachrichten lesen statt hören. Die neue Option wird derzeit für iOS-Geräte entwickelt. Bald soll sie in der Beta-Version von WhatsApp verfügbar sein.

Bisher war die Transkription von Audio-Nachrichten nur mit einer externen Android-App möglich. Laut WABetainfo sollen die Daten weder an die WhatsApp- beziehungsweise Facebook-Server gesendet werden. Der Server soll von Apple selbst zur Verfügung gestellt werden und nicht mit der User-Identität verknüpft werden. Um den Service zu nutzen muss zuerst eine Berechtigung erteilt werden.

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Ist die Berechtigung gegeben, öffnet sich mit dem Transkript ein neuer Nachrichten-Abschnitt. Auch das Springen zu verschiedenen Zeitstempeln innerhalb der Aufnahme soll damit möglich sein. Das kann hilfreich sein, wenn an einer Stelle undeutlich gesprochen wird und der Text damit unverständlich wird.

Ob dies auch für Schweizerdeutsche Sprachnachrichten funktioniert, ist noch nicht bekannt.

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    12%

Der Wettbewerb ist inzwischen beendet.

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Livia Gamper
Livia Gamper

Redaktorin, Zürich

Experimentieren und Neues entdecken gehört zu meinen Leidenschaften. Manchmal läuft dabei etwas nicht wie es soll und im schlimmsten Fall geht etwas kaputt. Ansonsten bin ich seriensüchtig und kann deshalb nicht mehr auf Netflix verzichten. Im Sommer findet man mich aber draussen an der Sonne – am See oder an einem Musikfestival.

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