
Hintergrund
Samsung hat abgefahrene Ideen für Smartphone-Displays
von Jan Johannsen

Die Display-Sparten von Samsung und TCL geben beim MWC einen Ausblick auf kommende Geräte. Es müssen sich nur Hersteller finden, die ihre Bildschirme verbauen.
Beim Mobile World Congress in Barcelona gibt es nicht nur neue Smartphones zu sehen. An ihren Messeständen zeigen Samsung Display und «TCL CSOT» ihre neuesten Display-Kreationen. Während TCLs Display-Abteilung erstmals beim MWC vertreten ist, erweitert Samsung sein Angebot vom letzten Jahr.
Am Stand von TCL fällt mir ein faltbarer Monitor auf. Aufgeklappt misst er 28 Zoll in der Diagonalen. 3810 × 1280 Pixel verteilen sich auf der breitformatigen Fläche. Zusammengeklappt kommt er auf ähnliche Abmessungen wie herkömmliche tragbare Monitore und entspricht einem 16-Zoll-Modell. Aufgeklappt ist er nur 4,48 Millimeter dick. Zusammengefaltet bleibt er also unter 10 Zentimetern.

Wäre da nur nicht die Ausbuchtung für das Netzteil auf der Rückseite. Immerhin sorgt sie für Standfestigkeit. Für einen tragbaren Monitor ist er zwar vergleichsweise schwer, aber zusammgefaltet immer noch portabler als ein nicht faltbarer 28-Zoll-Bildschirm.

Im Smartphone-Bereich präsentiert TCL OLED-Displays, die heller und farbintensiver sind oder weniger Strom verbrauchen als bisherige Varianten. Sinnvoll, aber nicht bahnbrechend.

Am Stand von Samsung Display nimmt das Galaxy S26 Ultra mit seinem «Privacy Display» viel Platz ein. Es schränkt mit einem Klick den Blickwinkel des Smartphones ein, damit der Sitznachbar in der Bahn nicht mitlesen kann. Der Hersteller legt besonderen Wert auf den Vergleich mit Sichtschutzfolien, die im Vergleich das Display unter anderem dunkler machen.

Bei den Smartphone-Displays wird Samsung ebenfalls heller und verbraucht weniger Strom. Und dann gibt es noch eine neue Display-Generation mit noch schmaleren Rändern.

3D-Displays sind weiterhin nicht tot. Inzwischen funktionieren sie auch ohne Brille gut und sagen einem sogar, wenn man zu weit weg ist. Der Effekt ist gut und wird im Beispielgerät als Informationsportal für Touristen genutzt.

KI darf auch bei Samsung Display nicht fehlen. Egal, ob das KI-Gadget als Schmuckstück um den Hals hängt oder als niedlicher Roboter auf dem Tisch steht: Samsung hätte einen passenden Bildschirm.

Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus.
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