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Produkttest

Apples Cinematic Mode ist absoluter Quatsch, sagt unser Videospezialist

Luca Fontana
12.11.2021
Schnitt: Armin Tobler

Apple verspricht dir Hollywood-reife Filme aus dem iPhone 13 Pro. Möglich soll das der neue Cinematic Mode machen. Spoiler: Da ist das Marketing dahinter besser als das Produkt. In unserem Test versagt die KI viel zu oft.

Hollywood in your pocket – Hollywood in deiner Hosentasche. Das behaupte nicht ich. Das behauptet Apple, und zwar unverblümt. Die Rede ist vom neuen «Cinematic Mode», den Apple seinem iPhone 13 Pro spendiert hat. Damit sollst du dank der neuen Rechenpower des A15-Bionic-Chips Videos drehen können, die Hollywood in nichts nachstehen.

Klingt zu gut, um wahr zu sein.

Grosse Ansage – kann Apple aber auch abliefern?
Grosse Ansage – kann Apple aber auch abliefern?
Quelle: Apple

Um herauszufinden, ob Apple tatsächlich gerade den Video-Modus von Smartphones revolutioniert oder einfach nur den Mund sehr voll nimmt, habe ich mir Videospezialist und Kollege Armin Tobler geschnappt und am Zürcher Film Festival eine Mini-Reportage gedreht. Wo sonst in der Schweiz lässt sich der Glamour Hollywoods besser einfangen?

Einen Tag und einen Abend später ist das Urteil von Armin, einem iPhone-Fan übrigens, deutlich: «Apples Cinematic Mode taugt absolut rein gar nichts. Höchstens, um sich Videos via WhatsApp zu schicken. Aber nichts, was das iPhone da produziert, würde auf einem grösseren Display mit einer professionell gedrehten Reportage oder gar einem Hollywood-Film verwechselt werden. Das ist absoluter Quatsch. Gerade die künstliche Tiefenunschärfe vermasselt die KI mit erschreckender Zuverlässigkeit. Bei uns im Video sieht das aus, als ob Apple Menschen mit Haaren und Brille diskriminieren wollte.»

Das Ergebnis unseres Experiments samt Armins detailliertem, vernichtenden Urteil kannst du dir im Video oben anschauen.

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Ich schreibe über Technik, als wäre sie Kino, und über Filme, als wären sie Realität. Zwischen Bits und Blockbustern suche ich die Geschichten, die Emotionen wecken, nicht nur Klicks. Und ja – manchmal höre ich Filmmusik lauter, als mir guttut.


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