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Jan Johannsen
News & Trends

Beim Vivo X300 Ultra überstrahlen die Kameras das Top-Smartphone

Jan Johannsen
30.3.2026

Bei Kamerasystem des Vivo X300 Ultra gerät die übrige Ausstattung des Top-Smartphones zur Nebensache.

Nachdem Vivo das X300 Ultra Anfang März beim MWC in Barcelona bereits gezeigt und einige Merkmale verraten hatte, stellt der Hersteller sein Top-Smartphone jetzt komplett vor. Weiterhin stehen die drei Kameras mit Zeiss-Optiken im Fokus.

Die Kameras sollen das X300 Ultra von anderen Top-Smartphones absetzen

Vivo setzt beim X300 Ultra die Kooperation mit Zeiss fort. Die Optik-Experten sind für die Linsen der Kameras verantwortlich und sind weniger präsent als Hasselblad bei den Schwestermarken Oppo und OnePlus.

Die 200-Megapixel-Hauptkamera des X300 Ultra nennt Vivo «Documentary Camera», da sie mit ihrer Brennweite von 35 Millimetern das Blickfeld eines Menschen abdecken soll. Der Bildprozessor VS1+ und die neue «Vivo Color Science» sollen «Lichtquellen präzise trennen» und «eine absolut authentische Farbwiedergabe garantieren». Herzstück dieser Technologie ist eine «Vivo Color-Sensing-Kamera» mit 5-MP-Multispektralsensoren. So will Vivo für alle Kameras «eine exakte Farbdarstellung sowie harmonische Tonwerte» garantieren.

In Volcano Black ist das Vivo X300 Ultra 0,3 Millimeter dünner und fünf Gramm leichter.
In Volcano Black ist das Vivo X300 Ultra 0,3 Millimeter dünner und fünf Gramm leichter.
Quelle: Vivo

Die Telekamera verfügt ebenfalls über einen Bildsensor mit 200 Megapixeln und eine Brennweite von 85 Millimetern. Ihre Vergrößerung fällt mit dem Faktor 2,4 eher klein aus. Die Brennweite des Smartphones lässt sich mit dem «Vivo ZEISS Telephoto Extender Gen 2 Ultra» auf 400 Millimeter erhöhen. Das entspricht dann einem 11,4-fachen Zoom. In diesem Kontext könnte die AF-Verfolgung mit 60 fps im Schnappschussmodus interessant werden. Vivo preist sie als «erhebliche Verbesserung bei der Aufnahme schnell bewegter Motive in der Sport- und Tierfotografie» an. Ein Gimbal mit einem Bewegungsradius von drei Grad soll als optischer Bildstabilisator bei freihändigen Aufnahmen für scharfe Bilder sorgen.

Im SmallRig Pro Video Rig Kit verschwindet das Smartphone und dient als Kamera für Videos.
Im SmallRig Pro Video Rig Kit verschwindet das Smartphone und dient als Kamera für Videos.
Quelle: Jan Johannsen

Die Ultraweitwinkelkamera und die Frontkamera verfügen jeweils über 50-Megapixel-Sensoren, wobei vor allem für Selfies die Sensorfläche kleiner ausfällt.

Die drei rückseitigen Kameras können sowohl Multi-Focal-4K-10-Bit-Log-Videos als auch Dolby-Vision-Videos mit jeweils 120 fps aufnehmen.

Die übrige Ausstattung lässt die Kameras nicht im Stich

Die übrige Ausstattung des Vivo X300 Ultra ist hervorragend, aber so oder sehr ähnlich auch bei vielen anderen Top-Smartphones zu sehen:

  • Display: 6,82 Zoll AMOLED, 144 Hertz, 3168 × 1440 Pixel
  • Prozessor: Snapdragon 8 Elite Gen 5
  • Arbeitsspeicher: 16 Gigabyte
  • Speicherplatz: 1 Terabyte
  • Akku: 6600 mAh, 100 Watt FlashCharge, 40 Watt Wireless
  • Sonstiges: IP68/69, Bluetooth 6.0
  • Software: OriginOS 6, erhält fünf Jahre OS-Upgrades sowie sieben Jahre Sicherheitsupdates
In Steppe Green ist das X300 Ultra minimal dicker und schwerer – vermutlich wegen eines anderen Materials für die Rückseite.
In Steppe Green ist das X300 Ultra minimal dicker und schwerer – vermutlich wegen eines anderen Materials für die Rückseite.
Quelle: Vivo

Preis und Verfügbarkeit

Vivo gibt für das X300 Ultra in Deutschland eine unverbindliche Preisempfehlung von 1309 Euro aus. Für die Schweiz liegt mir keine Preisangabe vor. Vorbestellungen will Vivo ab dem 16. April annehmen, Verkaufsstart ist der 24. April.

Titelbild: Jan Johannsen

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Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus. 


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