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Der LG 32GX870B ist der Monitor, auf den viele gewartet haben
von Samuel Buchmann

«Viel hilft viel», dachte sich Dell offenbar, und lanciert einen 52 Zoll grossen Bildschirm mit IPS-Panel. Ein zweiter Monitor mit QD-OLED richtet sich an Grafikerinnen und Grafiker.
Nicht nur Gaming-Monitoren gibt es an der Elektronikmesse CES in Las Vegas zu sehen, sonder auch solche fürs Büro. Dell präsentiert gleich zwei neue Ansätze: einen gigantischer 52-Zöller im 21:9-Format und einen 32-Zöller mit QD-OLED-Panel.
Du willst ein Multiscreen-Setup auf einem einzigen Monitor? Ab sofort gibt es bei Dell den UltraSharp U5226KW für dich. Er hat eine Diagonale von 52 Zoll, eine sanfte Krümmung von 4200R und ein Seitenverhältnis von 21:9. Das bedeutet eine Höhe von 52 Zentimetern und eine Breite von 121 Zentimetern. Die 6K-Ultrawide-Auflösung (6144 × 2560 Pixel) sorgt dennoch für eine gute Bildschärfe, die Pixeldichte liegt bei 129 Pixeln pro Zoll (ppi).
Beim Panel setzt Dell auf seine «IPS Black»-Technologie. Sie bietet einen relativ guten Kontrast von 2000:1 und eine maximale Helligkeit von 400 Nits. Der Bildschirm deckt den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent ab, DCI-P3 zu 99 Prozent. Die Bildfrequenz beträgt 120 Hertz. Für schnelle Games eignet sich der U5226KW wegen der langsamen 5 Millisekunden Pixel-Reaktionszeit eher nicht.

Du kannst bis zu vier Geräte gleichzeitig mit dem Monitor verbinden. Ein Picture-in-Picture-Modus teilt die Bildfläche in bis zu vier Bereiche auf, die alle als eigener Bildschirm agieren. Für die Übertragung des Bildsignals stehen einmal USB-C (140 Watt Stromversorgung), zweimal HDMI 2.1 und zweimal DisplayPort 1.4 zur Auswahl.
Dank mehreren USB-Downstreams für Peripherie und einem LAN-Anschluss (2,5 Gbit) ist der U5226KW auch gleichzeitig eine Docking Station. Die zwei 9-Watt-Lautsprecher dürften allerdings nur für den Notfall taugen. Der Monitor ist in Dells eigenem Shop ab sofort verfügbar und kostet 2899 US-Dollar. Wann du ihn bei uns kaufen kannst, ist noch unklar.
Der zweite neue Büromonitor von Dell nutzt ein QD-OLED der vierten Generation von Samsung – das Gleiche wie im Samsung G80SH und im Asus PG32UCDM3. Es ist mit 300 Nits rund 20 Prozent heller als seine Vorgänger. In Dells Ausführung beträgt die Bildfrequenz nur 120 Hertz statt den 240 Hertz in Gaming-Modellen.
Die restlichen Spezifikationen sind dieselben: 32-Zoll-Diagonale, 4K-Auflösung, 99 Prozent Abdeckung von DCI-P3. Dell fügt eine eigene Antireflexionsbeschichtung hinzu. Ob diese zur neuen Beschichtung von Samsung auf Panel-Ebene hinzukommt, oder sie ersetzt, geht aus den Spezifikationen nicht hervor. Bei den Anschlüssen hast du die Wahl zwischen USB-C (140 Watt Stromversorgung), HDMI 2.1 und DisplayPort 1.4.

Das grösste Ass im Ärmel des U3226Q ist ein eingebautes Colorimeter. Damit kannst du den Monitor ohne zusätzliches Gerät auf Hardware-Ebene kalibrieren. Schon ab Werk soll die Farbabweichung unter einem DeltaE von 1 liegen. So eignet sich das Display auch für Fotografinnen oder Grafiker. Es kostet mit 2599 US-Dollar allerdings signifikant mehr als Gaming-Monitore mit dem gleichen Panel. Verfügbar ist der U3226Q gemäss Dell ab Ende Februar 2026.
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