Deine Daten. Deine Wahl.

Wenn du nur das Nötigste wählst, erfassen wir mit Cookies und ähnlichen Technologien Informationen zu deinem Gerät und deinem Nutzungsverhalten auf unserer Website. Diese brauchen wir, um dir bspw. ein sicheres Login und Basisfunktionen wie den Warenkorb zu ermöglichen.

Wenn du allem zustimmst, können wir diese Daten darüber hinaus nutzen, um dir personalisierte Angebote zu zeigen, unsere Webseite zu verbessern und gezielte Werbung auf unseren und anderen Webseiten oder Apps anzuzeigen. Dazu können bestimmte Daten auch an Dritte und Werbepartner weitergegeben werden.

NASA
News & Trends

Die schönsten Bilder von Artemis II

Die Crew der aktuellen Mondmission schiesst spektakuläre Bilder aus der Raumkapsel. Sie zeigen Erde und Mond in ungewohnten Perspektiven.

Die Astronautin und Astronauten der Mondmission Artemis II haben während ihrer Mondumrundung spektakuläre Bilder geschossen. Hier eine Sammlung der schönsten Fotos. Mehr zu Artemis II kannst du hier nachlesen:

  • News & Trends

    NASA-Mission «Artemis II»: erste bemannte Reise zum Mond seit über 50 Jahren

    von Kim Muntinga

Zehn Jahre alte DSLR als Hauptkamera

Foto-Nerds wie mich interessiert natürlich erst einmal, womit man im Weltall überhaupt fotografiert. Bei Artemis II sind es zwei Nikon-Kameras. Einerseits das aktuelle Flagschiff Z9, andererseits die zehn Jahre alte D5. Wie «PetaPixel» berichtet, ist die alte Spiegelreflex sogar die Hauptkamera, weil sie nach wie vor die beste Bildqualität bei hohen ISO-Werten bietet.

Astronaut Jeremy Hansen fotografiert durch ein Fenster der Orion-Raumkapsel. Eine «Vorhang» mit einem Loch verhindert Reflexionen.
Astronaut Jeremy Hansen fotografiert durch ein Fenster der Orion-Raumkapsel. Eine «Vorhang» mit einem Loch verhindert Reflexionen.
Quelle: NASA

Für Artemis III, die zum ersten Mal seit 1972 Menschen auf den Mond schicken soll, wird die NASA endgültig auf die Z9 umstellen. Sie erhielt bereits vor zwei Jahren den Zuschlag als offizielle «Handheld Universal Lunar Camera» (HULC). Dafür überarbeiten Nikon und die NASA die Elektronik komplett, um sie vor kosmischer Strahlung zu schützen. Die Bedienung wird mit einem neuen Griff und speziellen Knöpfen auf Handschuhe ausgelegt.

  • News & Trends

    Fly Me to the Moon: Nikon Z 9 geht auf Artemis-Mission

    von Samuel Buchmann

Neben den Nikon-Kameras sind auch das iPhone 17 Pro Max und die GoPro Hero4 Black im Einsatz. Damit fotografiert die Crew Szenen in und um die Raumkampsel. Keiner der Hersteller zahlt dafür Geld (Nikon baut die Z9 für Artemis III aber kostenlos um). Das macht es zu einem umso wirksameren Marketing-Coup.

Eine fix montierte GoPro liefert Bilder von einem der Solarzellen-Flügel.
Eine fix montierte GoPro liefert Bilder von einem der Solarzellen-Flügel.
Quelle: NASA

Hallo, Welt

Zu Beginn der Mission schoss Kommandant Reid Wiseman ein eindrückliches Bild der Erde. Darauf sind zwei Nordlichter sichtbar (oben rechts und unten links). Rechts unten leuchtet das Zodiakallicht, ein Streulicht der Sonne, die hinter der Erde steht. Für das Bild nutzte Reid ein 14-24-mm-Objektiv.

Die Erde am 2. April 2026. Nikon D5, 22 mm, ƒ/4, 1/4 s, ISO 51200.
Die Erde am 2. April 2026. Nikon D5, 22 mm, ƒ/4, 1/4 s, ISO 51200.
Quelle: NASA

Erduntergang

Normalerweise gehen auf Fotos die Sonne oder der Mond auf oder unter. 1968 schoss der Astronaut Bill Anders auf der Apollo-8-Mission das ikonische Bild «Earthrise» (Erdaufgang).

Das ikonische Earthrise-Foto von 1968.
Das ikonische Earthrise-Foto von 1968.
Quelle: NASA

Die Besatzung von Artemis II fotografierte als Hommage eine neue Interpretation des Motivs und taufte sie «Earthset» (Erduntergang). Das spektakuläre Bild wurde mit einer längeren Brennweite aufgenommen als das Original. Auf der dunklen Hälfte der Erdkugel herrscht Nacht, oben sieht man Wolkenwirbel über Australien und Ozeanien.

Die Neuinterpretation von 2026. Nikon D5, 400 mm, ƒ/8, 1/1000 s, ISO 400.
Die Neuinterpretation von 2026. Nikon D5, 400 mm, ƒ/8, 1/1000 s, ISO 400.
Quelle: NASA

Sonnenfinsternis

Am 6. April flogen Jeremy Hansen, Victor Glover, Reid Wiseman und Christina Koch in ihrer Orion-Kapsel weiter von der Erde weg als je ein Mensch zuvor. Dabei bot sich den Vieren ein einzigartiger Anblick: Eine totale Sonnenfinsternis hinter dem Mond, die 54 Minuten dauerte – wegen der relativ geringen Distanz zum Mond deutlich länger als das gleiche Spektakel auf der Erde.

Fast eine Stunde dauerte die Sonnenfinsternis. Nikon Z9, 35 mm, ƒ/2, 2 s, ISO 1600.
Fast eine Stunde dauerte die Sonnenfinsternis. Nikon Z9, 35 mm, ƒ/2, 2 s, ISO 1600.
Quelle: NASA

Rund um den Mond ist die sogenannte Corona sichtbar, ein Heiligenschein vom Sonnenlicht. Dieses ist so schwach, dass das Foto gleichzeitig Sterne einfängt. Normalerweise ist auf Mond-Fotos der Kontrast zu Sternen zu gross, als dass sich alles mit in einem einzelnen Frame aufnehmen lässt. Das Bild oben stammt aus der Nikon Z9. Für das folgende griff die Crew hingegen zur D5. Im Hintergrund leuchtet die Venus.

Wegen des schwachen Lichts rauscht das Weltall ein wenig. Nikon D5, 80mm, ƒ/4.5, 1/6s, ISO 40000.
Wegen des schwachen Lichts rauscht das Weltall ein wenig. Nikon D5, 80mm, ƒ/4.5, 1/6s, ISO 40000.
Quelle: NASA

Mondrückseite

Der Mond wendet der Erde immer die gleiche Seite zu. Die «Rückseite» ist deshalb nur aus dem All sichtbar. Das folgende Bild zeigt den Trabanten von der Seite. Die rechte Hemisphäre sehen wir von der Erde aus, die linke nicht. Die Grenze verläuft durch das prominente Orientale-Becken mit seinem 950 Kilometer breiten Krater.

Die rechte, uns zugewandte Seite des Mondes ist von dunklen Flecken durchzogen.
Die rechte, uns zugewandte Seite des Mondes ist von dunklen Flecken durchzogen.
Quelle: NASA

Eine andere Aufnahme zeigt die Mondrückseite entlang des sogenannten «Terminators» – die Grenze zwischen Mondtag und Mondnacht. Weil das Sonnenlicht flach einfällt, sehen Krater und Berge besonders beeindrucken aus. Entlang des Terminators siehst du zum Beispiel den Jules-Krater, den Birkhoff-Krater und den Stebbins-Krater.

Das Bild der Terminator-Linie entstand während des Beobachtungsflugs um den Mond herum.
Das Bild der Terminator-Linie entstand während des Beobachtungsflugs um den Mond herum.
Quelle: NASA

Alltag im All

Neben den Mondbildern halten die Astronautin und Astronauten auch Szenen aus und um die Raumkapsel fest. Sie lassen einen erahnen, wie es sein muss, Hunderttausende Kilometer von der Erde entfernt durch den Raum zu schweben. Erst seit diesem Jahr erlaubt die NASA das Mitführen von Smartphones, mit denen sich Selfies und Schnappschüsse leichter einfangen lassen als mit grossen Kameras.

Es gibt Aussichten, und dann gibt es Aussichten: Pilot Victor Glover schaut während des siebenstündigen «Lunar flyby» aus dem Fenster der Raumkapsel.
Es gibt Aussichten, und dann gibt es Aussichten: Pilot Victor Glover schaut während des siebenstündigen «Lunar flyby» aus dem Fenster der Raumkapsel.
Quelle: NASA
Safety First! Auch bei der Sonnenfinsternis-Beobachtung aus dem All.
Safety First! Auch bei der Sonnenfinsternis-Beobachtung aus dem All.
Quelle: NASA
Das iPhone taugt nicht nur als Selfie-Kamera, sondern auch als Spiegel beim Rasieren.
Das iPhone taugt nicht nur als Selfie-Kamera, sondern auch als Spiegel beim Rasieren.
Quelle: NASA

Artemis II befindet sich mittlerweile auf dem Rückflug. Die Landung ist in der Nacht auf Samstag, 11. April geplant. Alle Bilder der Mission findest du hier.

Titelbild: NASA

18 Personen gefällt dieser Artikel


User Avatar
User Avatar

Mein Fingerabdruck verändert sich regelmässig so stark, dass mein MacBook mich nicht erkennt. Der Grund: Sitze ich nicht vor einem Bildschirm oder stehe hinter einer Kamera, hänge ich oft an den Fingerspitzen in einer Felswand.


News & Trends

Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.

Alle anzeigen

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren

  • News & Trends

    NASA-Mission «Artemis II»: erste bemannte Reise zum Mond seit über 50 Jahren

    von Kim Muntinga

  • Ratgeber

    Wohin mit all den Kinderzeichnungen?

    von Ann-Kathrin Schäfer

  • Hintergrund

    Lernen mit Lego: «Die Erde ist in der Küche!»

    von Michael Restin

4 Kommentare

Avatar
later