

Garmin Cirqa: Fitnesstracker ohne ablenkendes Display
Fitnesstracker ohne Display liegen im Trend. Garmin bietet mit dem Circa jetzt sein erstes Modell dieser Art an. Die gesammelten Daten der Sensoren landen in der Garmin-App auf dem Smartphone.
Was macht der Garmin Cirqa anders als andere Fitnesstracker? Eigentlich nicht viel. Außer dass er seine Sensoren unter einem Armband aus Stoff versteckt und mit ihnen deine Aktivitäten und deinen Schlaf überwacht. GPS muss sich der Fitnesstracker allerdings vom Smartphone leihen, hält dafür aber zehn Tage durch. Die Auswertung erfolgt über die Garmin-Connect-App.
Dezentes Tracking
Das Gehäuse mit Sensoren und Elektronik befindet sich beim Garmin Cirqa unter dem Armband und hebt dieses etwas an. So ist die Technik durchaus zu sehen und das Teil geht auch ohne Display nicht als reines Schmuckstück durch. Die fehlende Anzeige hindert den Fitnesstracker trotzdem nicht daran, die üblichen Daten zu erheben.

Quelle: Garmin
Der Funktionsumfang des Cirqa ist anderen Wearables von Garmin sehr ähnlich. Er zählt Schritte, misst kontinuierlich den Puls, erfasst dein Stresslevel und berechnet den Kalorienverbrauch. Zyklustracking ist ebenfalls möglich.
Eine Auswahl an alltäglichen Aktivitäten wie Spazieren, Joggen oder Radfahren erkennt der Cirqa automatisch und zeichnet sie auf. Läuft dabei etwas falsch, lässt sich das in der Connect-App korrigieren. Über die App kannst du über 80 Aktivitäten manuell tracken. Eine davon kannst du zur Lieblingsaktivität erklären und sie direkt über die Taste an dem Fitnesstracker starten.
Da der Cirqa zehn Tage lang rund um die Uhr mit einer Akkuladung halten soll, überwacht er auch deinen Schlaf und misst dabei unter anderem die Herzfrequenzvariabilität. Sollte der Sleep Score nicht gut ausfallen, bietet die App einen Schlafcoach an. Alle Werte fasst Garmin – wie bei seinen anderen Trackern – in der Angabe der «Body Battery» zusammen. Je nach deren Ladestand sollst du ruhig machen oder kannst durchstarten.

Garmin verzichtet beim Cirqa allerdings auf integriertes GPS. Stattdessen holt sich der Fitnesstracker die Standortdaten vom verbundenen Smartphone und liefert so beim Joggen, Radfahren und ähnlichen Aktivitäten zuverlässige Daten. Mit der Live-Track-Funktion können Freunde und Familie, die ein Garmin-Konto haben, deinen Aufenthaltsort sehen.
Preis und Verfügbarkeit
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 189,90 Franken oder 199,99 Euro ist der Garmin Cirqa etwa doppelt so teuer wie der Fitbit Air von Google.
Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus.
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