
Neu im Sortiment

Samsung stellt mit dem Galaxy A57 und dem Galaxy A37 zwei neue Mittelklasse-Smartphones vor. Mit wenigen Neuerungen schaffen sie es, etwas besser als ihre Vorgänger zu sein.
Das Galaxy A57 wird dünner und bekommt einen neuen Chipsatz. Beide Smartphones werden robuster und erhalten KI-Tools aus der S26-Serie. Ein neuer Bildprozessor soll für bessere Fotos sorgen, beim Akku gibt es keine Änderung.
Der Blick auf das Datenblatt der beiden neuen Smartphones offenbart nur wenige Veränderungen.
So steht das + beim SuperAMOLED-Display des Galaxy A57 für die Bauform. Hier befindet sich ein flexibles Display unter dem Schutzglas, beim Galaxy A37 klebt das AMOLED-Display dagegen auf einem weiteren Glas. Ein Grund, warum das A57 dünner geworden ist. Davon unabhängig sind die Displayränder des A57 um 0,5 bis 1,2 Millimeter schmaler als beim Vorgänger.

Samsung verbaut erstmals in der A-Serie LPDDR5X-Arbeitsspeicher. Damit erreichen beide Geräte höhere Datenraten als ihre Vorgänger – Samsung spricht von 17 und 75 Prozent mehr. Die Chipsätze bieten im Vergleich zu den Vorgängern Steigerungen bei der CPU und GPU im niedrigen zweistelligen Bereich. Größer fallen die Zuwächse bei der für KI-Anwendungen relevanten NPU aus: 42 Prozent beim A57 und 167 Prozent beim A37. Das Galaxy A57 erhält durch den neuen Chipsatz Wi-Fi 6E sowie Bluetooth 6.0.

Optisch gibt es mit der am Rand halbtransparenten Kameraerhebung ein neues Detail auf der Rückseite. Die spiegelt bei beiden Geräten stark und zieht Fingerabdrücke an. Der Rahmen des Galaxy A57 besteht aus Aluminium und wirkt hochwertiger als der aus Kunststoff des Galaxy A37.

Mit ihrer IP68-Zertifizierung können die neuen A‑Modelle länger und tiefer in Wasser tauchen als ihre Vorgänger. Sie sind aber immer noch nicht für die Nutzung unter Wasser gedacht. Für Vorder- und Rückseite der Smartphones nutzt Samsung Gorilla Glass Victus+. Das kam erstmals bei der S22-Serie zum Einsatz und soll nicht nur kratzfest sein, sondern auch Stürze aus zwei Metern auf raue Oberflächen überstehen.
Samsung verbaut im Galaxy A37 einen neuen Bildsensor, der bei der Pixelgröße mit einem Mikrometer mit dem A57 gleichzieht. Ein neuer Bildprozessor soll vor allem bei Dunkelheit das Rauschen minimieren und Details verstärken – beim A37 bei Fotos und beim A57 bei Videos.

Beim Galaxy A57 will Samsung durch eine neue Aufnahmetechnik mit dunklen und hellen Frames die Aufnahme von HDR-Bildern beschleunigen. Zudem soll beim Zoomen der Wechsel zwischen der Ultraweitwinkel- und der Hauptkamera nicht mehr sichtbar sein. Beim Galaxy A37 entscheidet die KI mit, welche Bereiche zum Vordergrund oder zum unscharfen Hintergrund gehören.
Beide Smartphones liefert Samsung mit Android 16 und der Benutzeroberfläche OneUI 8.5 aus. Betriebssystemupdates und Sicherheitsaktualisierungen sollen sie sechs Jahre lang erhalten. Samsung spendiert seinen Mittelklasse-Modellen einige der neuen KI-Tools der S26-Serie. Dazu gehört, dass die KI Aufgaben App-übergreifend erledigen kann – derzeit beschränkt auf Apps von Google, Samsung und einigen Drittanbietern wie Spotify oder WhatsApp.

Mit Gemini, Bixby und Perplexity stehen drei installierte KI-Agents zur Auswahl. Circle-to-Search ist in der neuesten Version verfügbar, die mehrere Objekte auf einem Bild erkennen und suchen kann. Eine Transkription gibt es für Aufnahmen mit dem Rekorder oder mit der Telefon-App. Bearbeitungsvorschläge für Fotos machen beide Smartphones, die Funktion «Bestes Gesicht» lässt dich aber nur auf dem A57 auswählen, welches Gesicht von welcher Aufnahme auf das fertige Gruppenbild soll.
In Deutschland bietet Samsung die 512-Gigabyte-Variante des Galaxy A57 nicht an.
Das Galaxy A37 steht ebenfalls in vier Farben zur Auswahl.

Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus.
Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.
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