Marvel-Produzent Kevin Feige arbeitet an neuem «Star Wars»-Film

Marvel-Produzent Kevin Feige arbeitet an neuem «Star Wars»-Film

Luca Fontana
Luca Fontana
Zürich, am 26.09.2019

Kevin Feige, Mastermind hinter den Marvel-Comicverfilmungen, werkelt an einem neuen «Star Wars»-Film – zusammen mit LucasFilm-Produzentin Kathleen Kennedy. Ein Blick auf das, was wir bereits wissen.

Marvel-Überproduzent Kevin Feige arbeitet an einem neuen «Star Wars»-Film. Sein Eintritt in die weit weit entfernte Galaxie sei bei einem Treffen zwischen ihm, LucasFilm-Chefin Kathleen Kennedy sowie Walt-Disney-Studios-Co-Chefs Alan Horn und Alan Bergman beschlossen worden, so der Exklusiv-Bericht der Hollywood Reporter.

Kennedy plant die Zukunft von «Star Wars»

In wenigen Wochen schliesst «Star Wars: The Rise of Skywalker» die Skywalker-Saga ab – endgültig. Das bedeutet allerdings nicht, dass keine «Star Wars»-Filme mehr folgen werden. Unter der Führung Kathleen Kennedys arbeiten sowohl «Game of Thrones»-Showrunner David Benioff und D.B. Weiss als auch «Star Wars: The Last Jedi»-Regisseur Ryan Johnson bereits an eigenständigen Star-Wars-Trilogien.

Kathleen Kennedy ist LucasFilm-Chefin und die wohl mächtigste Frau Hollywoods.
Kathleen Kennedy ist LucasFilm-Chefin und die wohl mächtigste Frau Hollywoods.
Quelle: Vanity Fair

Dass Disney nun an Kevin Feige herangetreten ist, der Chef der Marvel Studios, überrascht nicht. Einerseits ist Marvel Studios eine Tochtergesellschaft Disneys. Andererseits gilt Feige als Mastermind hinter den Erfolgen des MCUs – des filmischen Universums Marvels. Dass Feige eine ähnliche Erfolgsreihe für «Star Wars» entwickeln soll – wie beim MCU als Produzent und kreativer Entscheidungsträger –, liegt nahe. Bis jetzt ist aber nur von einem Film die Rede. Trotzdem scheint es wahrscheinlich, dass mehrere Filme folgen, sollte Feige erfolgreich sein.

«Wir freuen uns über die Projekte, an denen Kathleen und das Lucasfilm-Team arbeiten. Nicht nur im Hinblick auf ‘Star Wars’, sondern auch auf ‘Indiana Jones’ und andere Teile des Unternehmens», sagte Walt-Disney-Studios-Co-Chef Alan Horn gegenüber The Hollywood Reporter und rührt damit die PR-Trommel vor dem grossen Skywalker-Finale, das am 18. Dezember 2019 ins Kino kommt. Überdies hat das Statement eine weitere Signalwirkung: Kennedy wird auch weiterhin Chefin von LucasFilm bleiben.

Zukunftspläne und Feige verrät ein brisantes Detail

Zuletzt hiess es noch, dass Disney die nächsten Star-Wars-Filme für Dezember 2022, 2024 und 2026 plane. Welcher der mittlerweile drei angebrochenen «Star Wars»-Kino-Projekte im Dezember 2022 starten soll, ist nicht bekannt. Ich selber habe vergangenen Mai spekuliert, dass nicht unbedingt in Stein gemeisselt ist, dass auf dem Abschluss der Skywalker-Saga gleich eine neue Trilogie folgen muss. Könnte Feiges Projekt bereits 2022 ins Kino kommen? Angesichts seines Status in Hollywood und innerhalb der Walt Disney Company gar nicht so abwegig, auch wenn die Zeit knapp würde.

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Kevin Feige gilt übrigens als grosser «Star Wars»-Fan. Tatsächlich wurden auf sein Diktat hin in sämtlichen Phase-2-Filmen des MCUs einem Charakter ein Körperglied abgeschnitten – eine Hommage an Lukes abgetrennte Hand in «Star Wars: The Empire Strikes Back».

Luke verliert seine Hand bei Minute 1:05.

Interessant ist aber ein brisantes Detail, dass Feige gegenüber The Hollywood Reporter verraten hat: Er hätte bereits einen hochdekorierten Superstar für die Hauptrolle ins Auge gefasst. Wer das sei, hat er nicht preisgeben wollen. Ein Zeichen, dass sein Projekt wohl doch fortgeschrittener ist, als gedacht. Müsste ich einen Tipp abgeben, um wen es sich bei diesem Superstar handelt, würde ich auf jemanden setzen, der bereits mit Feige zusammengearbeitet hat. Höchstwahrscheinlich sogar im MCU. Und er dürfte aktuell keine grösseren Projekte am laufen haben, falls aus einem mehrere Filme würden.

Robert Downey Jr. zum Beispiel.

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Luca Fontana
Luca Fontana

Editor, Zürich

Abenteuer in der Natur zu erleben und mit Sport an meine Grenzen zu gehen, bis der eigene Puls zum Beat wird — das ist meine Komfortzone. Zum Ausgleich geniesse ich auch die ruhigen Momente mit einem guten Buch über gefährliche Intrigen und finstere Königsmörder. Manchmal schwärme ich für Filmmusik, minutenlang. Hängt wohl mit meiner ausgeprägten Leidenschaft fürs Kino zusammen. Was ich immer schon sagen wollte: «Ich bin Groot.»

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