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Dieses Smartphone klappt anders
von Jan Johannsen

Das Pura X Max ist bereits das zweite Smartphone von Huawei, das sich wie ein Buch faltet und größer als das erste Modell ist.
Angeblich soll das iPhone Fold ebenfalls wie ein Buch aufklappen und auch Samsung soll an dem Formfaktor arbeiten. Huawei kommt aber beiden Konkurrenten zuvor. Etwas mehr als ein Jahr nach dem Pura X stellt der chinesische Hersteller mit dem Pura X Max eine größere Version vor, dessen Außendisplay eine Verlockung für Fans kleiner Displays sein könnte.
Beim Pura X Max wandert das Kamera-Setup auf die Rückseite. Dadurch entsteht vorne mehr Platz für das Display, das nicht mehr quadratisch ist. Mit einer Größe von 5,4 Zoll ist das Smartphone zusammengeklappt ein Traum für alle Freunde kleiner Displays. Mit einer Auflösung von 1848 × 1264 Pixeln hat das OLED-Panel ein ungewöhnliches Seitenverhältnis von 2,31:1,58.

Nach dem Aufklappen steht ein 7,7 Zoll großes OLED-Display mit 2584 × 1828 Pixeln zur Verfügung. Auch hier ist das Seitenverhältnis mit 6,46:4,57 ungewöhnlich. Beide Displays bieten variable Bildwiederholraten von 1 bis 120 Hertz.
Ich finde den Formfaktor des Pura X Max verlockender als den von bisherigen Falt- und Klapp-Smartphones, die sich an der klassischen Barrenform orientieren. Wenn das iPhone Fold wirklich diese Form haben sollte, wäre das ein Ritterschlag für die gute alte Buchform, nachdem Apple sich jahrelang angeschaut hat, wie die Konkurrenz mit den Formfaktoren gearbeitet hat.
Huawei plant das Pura X Max auch als Zeichen- und Notizblock. So ist die «Born to Draw»-App vorinstalliert und mit dem M-Pen 3 Mini gibt es einen passenden Stift zum Smartphone. Er findet zwar nicht im Gerät Platz, aber lässt sich in einer Hülle direkt am Gerät verstauen.

Das 229 Gramm schwere Pura X Max ist 120 Millimeter hoch und vergrößert sich beim Aufklappen von 85 auf 166,5 Millimeter. Seine Dicke reduziert sich dabei von 11,2 auf 5,2 Millimeter. Die übrige Ausstattung im Schnelldurchlauf:
Huawei bietet das Pura X Max derzeit nur in China an. Da auch das kleinere Pura X noch nicht den offiziellen Weg in andere Länder gefunden hat, mache ich mir für die größere Version wenig Hoffnung. In China ist das Smartphone ab 10 999 Yuan zu haben. Umgerechnet sind das ohne Importkosten etwa 1255 Franken oder 1368 Euro.

Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus.
Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.
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