Rapper-Eistees im Test: Ungeniessbar

Simon Balissat
Simon Balissat
Zürich, am 23.03.2022
Video: Valentina Sproge
Schnitt: Valentina Sproge

Rapper-Eistees schiessen im Moment wie Pilze aus dem Boden. Ich habe mir ein paar Sorten der zwei bekanntesten besorgt und sie getestet. Nur gerade eine Sorte hat mir halbwegs geschmeckt.

Wie sich Shirin David oder Capital Bra vermarkten, verdient grössten Respekt. Seitdem sich mit dem Verkauf von Musik immer weniger Geld verdienen lässt, vermarkten sich Musikerinnen und Musiker immer öfter als Lifestyle-Marken. Besonders beliebt: Eistees. Vor allem jüngeres Klientel ist die Zielgruppe, da die Getränke erschwinglich sind.

Schmecken die Eistees auch einem Grenz-Boomer?

Wäre ich heute ein Teenager, ich würde bestimmt auf Bratee oder Dirtea abfahren. Bei uns war das «Red Bull», von dem es damals geheissen hat, es sei illegal, weil ein aus Stierhoden gewonnener Extrakt drin sei. Welch süsse, verbotene Frucht!

Jetzt will ich wissen, was der ganze Hype um die Rapper-Eistees soll. Statt Stierhoden ist da Granatapfel- oder Wassermelonen-Aroma drin. Das tönt eigentlich ganz lecker. Ist es aber nicht.

Das ganze Tasting gibt’s im Video - inklusive einer Ankündigung am Schluss. Fertig schauen lohnt sich!

Wet Peach (12 x 5 dl)
Softdrink
Dirtea Wet Peach (12 x 5 dl)
8
Busty Blueberry (12 x 5 dl)
Softdrink
Dirtea Busty Blueberry (12 x 5 dl)
20
Granatapfel (8 x 75 cl)
Softdrink
BraTee Granatapfel (8 x 75 cl)
17
Wassermelone (24 x 75 cl)
Softdrink
BraTee Wassermelone (24 x 75 cl)
14

Im zweiten Teil, in der Kreation haben mich die Geschmäcker und Eindrücke überwältigt. Flashbacks zum Schullager waren die Folge.

  • HintergrundLebensmittel

    Balitea: Ich kreiere meinen eigenen Rapper-Eistee

Beim dritten Teil läuft mein Rapper-Eistee vom Fliessband.

  • HintergrundLebensmittel

    Balitea: Mein Rapper-Eistee läuft vom Fliessband

Hier findest du den Balitea Song.

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Als ich vor über 15 Jahren das Hotel Mama verlassen habe, musste ich plötzlich selber für mich kochen. Aus der Not wurde eine Tugend und seither kann ich nicht mehr leben, ohne den Kochlöffel zu schwingen. Ich bin ein regelrechter Food-Junkie, der von Junk-Food bis Sterneküche alles einsaugt. Wortwörtlich: Ich esse nämlich viel zu schnell. 


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