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Autoplay, Endlosschleife, Algorithmus: Warum die EU TikTok ins Visier nimmt
von Florian Bodoky

WhatsApp testet offenbar ein kostenpflichtiges Abo: «WhatsApp Plus» soll mehr Themes, Sticker und bis zu 20 angepinnte Chats bringen – der Messenger selbst bleibt aber gratis.
Der Messenger WhatsApp könnte künftig ein kostenpflichtiges Zusatzangebot für Privatnutzer einführen. Hinweise aus aktuellen Testversionen der App deuten darauf hin, dass der Dienst an einem Premium-Abo mit dem Namen «WhatsApp Plus» arbeitet. Das berichtet die Plattform WABetaInfo unter anderem auf X.
Demnach plant der Mutterkonzern Meta Platforms ein Bezahlmodell, das zusätzliche Funktionen und Personalisierungsoptionen freischaltet. Den Messenger selbst kannst du weiterhin kostenlos nutzen – das Abonnement würde nur zusätzliche Features freischalten.
Ein zentraler Bestandteil von «WhatsApp Plus» betrifft die optische Anpassung der App. Laut WABetaInfo sollst du als Abonnent deutlich mehr Möglichkeiten bekommen, das Erscheinungsbild deines Messengers zu verändern. Dazu gehören neue Themes oder verschiedene Akzentfarben für die Benutzeroberfläche.

Auch Inhalte innerhalb der App könnten exklusiv für zahlende Nutzer bereitstehen. So plant WhatsApp zum Beispiel spezielle Sticker-Pakete sowie eigene Klingel- und Benachrichtigungstöne, die nur im Rahmen des Abos verfügbar sind. Darüber hinaus arbeitet der Dienst an neuen Reaktionen auf Nachrichten, die Chats «visuell lebendiger» wirken lassen sollen. Neben kosmetischen Änderungen könnte das Abo auch praktische Funktionen bieten. In der Premium-Version sollst du bis zu 20 Chats anpinnen können – bisher waren es drei. Die Hinweise auf diese Funktionen stammen aus noch nicht veröffentlichten Testversionen der App.
Aktuell plane Meta keine Einschränkungen für Nutzer ohne Abo. Die grundlegenden Funktionen des Messengers – etwa Nachrichten verschicken, telefonieren oder Videoanrufe – sollen weiterhin kostenlos bleiben. «WhatsApp Plus» würde nur zusätzliche Optionen freischalten.

Parallel dazu experimentiert der Konzern offenbar auch mit anderen Bezahlmodellen. In einigen Tests tauchte etwa ein Abo auf, das Werbung im sogenannten Updates-Bereich der App ausblendet. So sollen Nutzer und Nutzerinnen eine Wahl zwischen personalisierter Werbung und einer kostenpflichtigen Alternative haben. Gerade in der EU könnte diese Idee aufgrund der Vorgaben des Digital Services Acts aber auf Widerstand stossen.

Aktuell ist aber noch nicht klar, welche Features es dann auch wirklich in ein finales App-Update schaffen. Auch einen konkreten Starttermin für ein Abo gibt es bislang nicht – und auch keine Preise.
Seit ich herausgefunden habe, wie man bei der ISDN-Card beide Telefonkanäle für eine grössere Bandbreite aktivieren kann, bastle ich an digitalen Netzwerken herum. Seit ich sprechen kann, an analogen. Wahl-Winterthurer mit rotblauem Herzen.
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