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25 Milliarden US-Dollar Strafe für Meta

Samuel Buchmann
22.10.2026

Der Cambridge-Analytica-Skandal von 2018 holt Mark Zuckerberg acht Jahre später ein. Ein Gericht in New Mexico verurteilt Meta zu einer Busse, die fast den halben Jahresgewinn wegfressen würde.

Meta soll im US-Bundesstaat New Mexico 25 Milliarden US‑Dollar Strafe zahlen. Ein Richter verurteilte den Konzern wegen Täuschung von Nutzerinnen und Nutzern im Zusammenhang mit dem Cambridge‑Analytica‑Skandal. Dabei waren Daten von Millionen Facebook‑Profilen missbraucht worden, um mit gezielten Botschaften potenzielle Trump-Wähler und Wählerinnen zu beeinflussen.

Eine Jury hatte im September festgestellt, dass Meta damit das Verbraucherschutzgesetz von New Mexico mehr als 43 Millionen Mal verletzt hat. Konkret habe der Konzern seine Kundschaft in die Irre geführt, wie er Userdaten schützt sowie Misinformation und Hassrede auf der Plattform verhindert. Das Gesetz erlaubt bis zu 5000 US-Dollar pro Verstoss. Theoretisch wären damit über 219 Milliarden US-Dollar möglich gewesen. Der Richter setzte die Summe auf 25 Milliarden fest. Das Geld soll vollständig dem Schulsystem des Bundesstaates zugutekommen.

Meta: «Steuer auf Meinungsäusserung»

Meta weist die Vorwürfe zurück. Der Konzern will in Berufung gehen. Der zuständige Chefjurist C.J. Mahoney spricht von einer «Steuer auf Meinungsäusserung», die Geschäfte in New Mexico «fast unmöglich» mache. New Mexicos Generalstaatsanwalt Raúl Torrez betont dagegen, der Fall zeige, dass kein Unternehmen «zu mächtig ist, um zur Rechenschaft gezogen zu werden».

Das Urteil reiht sich in eine Serie teurer Verfahren ein. In einem früheren Prozess in New Mexico war Meta bereits zu knapp einer Milliarde US-Dollar wegen Risiken für Kinder verurteilt worden. Separat einigte sich der Konzern mit einer Gruppe von US‑Bundesstaaten auf einen Vergleich von rund 18 Milliarden US-Dollar zu Jugendschutzfragen.

Wird die Strafe vom Berufungsgericht nicht aufgehoben, wäre sie für Meta zwar keine existenzielles Risiko, aber durchaus schmerzhaft. Sie entspricht rund 40 Prozent des Jahresgewinns von 2025, der sich auf 60,5 Milliarden belief. Im dritten Quartal 2026 setzte der Konzern 64,6 Milliarden US-Dollar um und erzielte 9,86 Milliarden US-Dollar Nettogewinn.

Titelbild: Shutterstock

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Mein Fingerabdruck verändert sich regelmässig so stark, dass mein MacBook mich nicht erkennt. Der Grund: Sitze ich nicht vor einem Bildschirm oder stehe hinter einer Kamera, hänge ich oft an den Fingerspitzen in einer Felswand.


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