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Architectural Digest
News & Trends

AD besucht Bill Kaulitz – und zeigt nebenbei den schönsten Wohntrend gerade

Pia Seidel
3.3.2026

Bei Bill Kaulitz hängt's. Und sein Zuhause sieht dadurch besser aus.

Architectural Digest (AD) hat den Tokio-Hotel-Frontmann in seinem Zuhause in den Hollywood Hills besucht – einem Juwel aus den frühen 1960er-Jahren, entworfen vom Architekten Frank Lloyd Wright Jr. Das Haus schmiegt sich ans Terrain, statt es zu dominieren: Beton, Stein, Holz und Glas fügen sich zu Räumen zusammen, die nahtlos ineinander übergehen und trotzdem ihre stillen Ecken haben.

Bill Kaulitz war schon beim Anblick der Einfahrt hin und weg: «Ich habe mich sofort verliebt», sagt er im Gespräch mit AD. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Tom kaufte er das Anwesen 2019 und baute es behutsam um – mit über 100 Spezialisten im Einsatz.

Was dabei auffällt: Nur wenig steht auf dem Boden herum. Ein Kamin schwebt skulptural im Raum. Eine Schaukel hängt dort, wo sonst ein Sessel stünde. Vintage-Leuchten von Carlo Scarpa setzen Akzente in den Ecken. «Ich wollte einen Ort schaffen, der offen wirkt und trotzdem privat ist», sagt Kaulitz im Gespräch mit AD.

Die hängenden Elemente sorgen dafür, dass das Auge wandern kann.
Die hängenden Elemente sorgen dafür, dass das Auge wandern kann.
Quelle: Architectural Digest

Das Prinzip dahinter ist simpel und in der Designwelt gerade viel zu sehen: Elemente, die hängen statt stehen, machen Räume automatisch leichter. Sie ziehen den Blick nach oben, lassen Luft unter sich und geben einem Raum das Gefühl, dass er atmet. Du musst dafür keine Villa in den Hollywood Hills haben.

Kein Wright-Haus nötig – das kannst du nachmachen

Der Trend lässt sich in jedem Zuhause umsetzen. Die Frage ist nur, wie weit du gehen willst.

Hänge zum Beispiel wie Bill eine auffällige Pendelleuchte – es muss ja nicht gleich Murano-Glas sein – in eine unerwartete Ecke statt mitten in den Raum. Kleine Verschiebung, grosse Wirkung.

Statt in der Raummitte ragt die Pendelleuchte hier seitlich von der Decke.
Statt in der Raummitte ragt die Pendelleuchte hier seitlich von der Decke.
Quelle: Architectural Digest

Der Bubble Chair von Eero Aarino schwebte schon in Barbies Haus wie eine Blubberblase über der Badewanne, warum nicht auch bei dir? Das Original hat natürlich einen stolzen Preis, aber du könntest stattdessen auch zu einem günstigeren Modell greifen. Denn ein schwebender Sessel macht aus jedem Raum eine Ansage.

Eine Ikone: Der Bubble Chair von Eero Aarino, der kein Fan von Sockeln war.
Eine Ikone: Der Bubble Chair von Eero Aarino, der kein Fan von Sockeln war.
Quelle: Architectural Digest

Noch eine Nummer grösser: Ein freihängender Kamin. Beides ist nicht für alle. Aber wer es wagt, hat einen Raum, über den geredet wird.

Bills Kamin dürfte der Paxfocus von Focus Creation sein – entworfen von Dominique Imbert, wandmontiert und holzbefeuert.
Bills Kamin dürfte der Paxfocus von Focus Creation sein – entworfen von Dominique Imbert, wandmontiert und holzbefeuert.
Quelle: Architectural Digest

Klein anfangen

Es müssen ja für den Anfang nicht gleich Möbel sein: Eine Hängepflanze oder ein Mobile dort, wo sonst nichts war, reicht schon, um einen Raum spürbar zu verändern. Bill Kaulitz hat mit einer Einfahrt angefangen – und sich sofort verliebt. Vielleicht geht's dir mit deiner bisher vernachlässigten Ecke genauso.

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Was schwebt bei dir schon – oder könnte es bald tun?

Titelbild: Architectural Digest

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Wie ein Cheerleader befeuere ich gutes Design und bringe dir alles näher, was mit Möbeln und Inneneinrichtung zu tun hat. Regelmässig kuratierte ich einfache und doch raffinierte Interior-Entdeckungen, berichte über Trends und interviewe kreative Köpfe zu ihrer Arbeit. 


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