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Apple stellt neuen AirTag mit grösserer Reichweite vor
von Samuel Buchmann

Apple hat iOS 26.3 veröffentlicht. Das Update behebt Fehler und erleichtert den Wechsel zu Android sowie die Verbindung zu Kopfhörern von Drittanbietern.
Für den Wechsel vom iPhone zu einem Android-Gerät war bisher mit «Android Switch» eine extra App nötig. Mit iOS 26.3 integriert Apple die Funktion ins Betriebssystem. Apple handelt dabei nicht eigenständig. Google baut ebenfalls eine Funktion in Android ein, die die «Auf iOS übertragen»-App ersetzt. Der Wechsel kann in Zukunft direkt bei der Einrichtung erfolgen – wie innerhalb der Betriebssysteme üblich – und nicht erst nach der Installation einer App.
Die Transferfunktion in iOS 26.3 überträgt unter anderem Fotos, Nachrichten, Notizen, Apps und die Telefonnummer sowie eSIMs vom iPhone auf ein Android-Smartphone. Ausgenommen bleiben Gesundheitsdaten aus der Health-App oder die Informationen zu Bluetooth-Geräten.
Welche App-Daten übertragen werden, hängt davon ab, ob eine App das AppMigrationKit-Framework nutzt. Viele Apps laden die Daten aber nach einer Anmeldung mit dem bestehenden Nutzerkonto.
Der neue Wechsel funktioniert anfangs nur mit Googles Pixel-Geräten. Die Funktion erfordert die QPR2-Version von Android 16 von Anfang Dezember 2025. Andere Hersteller bringen das Update erfahrungsgemäß erst später auf ihre Geräte.
Apple und Google verbessern die Datenportabilität zwischen ihren Systemen weltweit nicht freiwillig. Beide Konzerne folgen dem Druck von Regulierungsbehörden.
Zwei Neuerungen in iOS 26.3 erfolgen ebenfalls auf Druck der EU und sind möglicherweise nur dort verfügbar: Drittanbieter können jetzt auch Pairing über den Näherungssensor nutzen. Bisher funktionierte das nur mit AirPods und anderem Apple-Zubehör. Künftig klappt es auch mit Kopfhörern, Smartwatches und anderen Geräten von Drittherstellern.
Für Smartwatches von Drittherstellern ist die Weiterleitung von Benachrichtigungen in vollem Umfang gedacht. Bisher zeigt nur die Apple Watch die kompletten Benachrichtigungen vom iPhone an. Hersteller wie Garmin, Samsung oder Huawei müssen die Funktion aber erst in ihre Uhren integrieren
iPhones mit Apples Mobilfunkmodems C1 oder C1X geben nach dem Update auf iOS 26.3 wahlweise weniger genaue Standortdaten an Netzbetreiber weiter. Das gilt nicht automatisch für alle Mobilfunkanbieter. In Deutschland macht zum Beispiel nur die Telekom zum Start mit.
Außerdem behebt Apple mit iOS 26.3 Fehler, zum Beispiel beim Ändern der Fenstergröße auf der «Liquid Glass»-Oberfläche. Gerüchteweise bringt iOS 26.4 mit dem neuen Siri, das stärker auf Googles KI-Assistent Gemini basiert, größere Neuerungen. Die .4-Version enthält erfahrungsgemäß auch neue Emojis.
Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus.
Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.
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