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Screenshot YouTube / Apple
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Siri bekommt ein Hirn von Google

Apples Sprachassistentin Siri läuft zukünftig auf Basis von Google Gemini. Für den Deal lässt Apple Berichten zufolge rund eine Milliarde US-Dollar pro Jahr springen.

Apple setzt bei der anstehenden Modernisierung von Siri auf Googles Künstliche Intelligenz (KI) Gemini. Beide Unternehmen bestätigten eine mehrjährige Partnerschaft. Nach eingehender Prüfung sei man bei Apple zum Schluss gekommen, dass Googles LLM die beste Basis für Apples «Foundation Model» sei. Die Technologie würde innovative neue Features für User ermöglichen, heisst es in der Pressemitteilung.

Die neue Siri wird später dieses Jahr erwartet. Sie soll Nutzerkontext besser verstehen und Aufgaben in und zwischen Apps erledigen können. Die Einführung war ursprünglich für Anfang 2025 geplant. Wegen Schwierigkeiten in der Entwicklung verschob Apple die Funktion jedoch. Die Zusammenarbeit mit Google dürfte ein Versuch sein, diesen Rückstand aufzuholen. Die beiden Konzerne kooperieren schon im Suchmaschinen-Bereich.

Es gibt bereits viele Chatbots, Apple glänzte bisher durch Abwesenheit.
Es gibt bereits viele Chatbots, Apple glänzte bisher durch Abwesenheit.
Quelle: Shutterstock

Gemini 3, Googles aktuelles Flaggschiff unter den KI-Modellen, ist als multimodales System konzipiert. Das heisst, es kann Text, Bilder, Video und Audio verarbeiten. Die neueste Version setzte sich an die Spitze der KI-Leaderboards und gilt als eines der besten LLMs auf dem Markt.

Betrieb auf Apples eigenen Servern

Berichten zufolge ist die Vereinbarung nicht exklusiv. Zuvor soll Apple Alternativen wie OpenAI und Anthropic evaluiert haben. Die Unternehmen nennen keine finanziellen Details. Schätzungen gehen davon aus, dass Apple für den Zugang zu Gemini rund eine Milliarde US-Dollar pro Jahr bezahlt. Viel Geld – umgekehrt bezahlt Google allerdings seit Langem rund 20 Milliarden US-Dollar jährlich, damit es die Standard-Suche auf dem iPhone bleibt.

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Apple betont, dass die von Gemini gestützte Cloud-Version von «Apple Intelligence» weiterhin auf eigenen Servern betrieben werde – der sogenannten «Private Cloud Compute». So will Cupertino seinen Datenschutzprinzipien treu bleiben. Damit das LLM auf der eigenen Hardware läuft, hat Apple laut «Bloomberg» eine massgeschneiderte Version von Gemini getestet. Ob es sich beim finalen Modell um eine solche Custom-Lösung handelt, ist nicht bekannt.

Titelbild: Screenshot YouTube / Apple

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Mein Fingerabdruck verändert sich regelmässig so stark, dass mein MacBook mich nicht erkennt. Der Grund: Sitze ich nicht vor einem Bildschirm oder stehe hinter einer Kamera, hänge ich oft an den Fingerspitzen in einer Felswand.


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Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.

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