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Sony programmiert Tool, das Originalmusik in KI-Songs aufspürt

Sony AI entwickelt ein Tool, das KI-Songs analysiert und Anteile geschützter Originalwerke prozentgenau sichtbar machen soll.

Sony hat eine neue Technologie entwickelt, die erkennen soll, welche geschützten Songs in KI-generierter Musik stecken. Vorgestellt hat das Unternehmen das System Mitte Februar 2026 über seine Forschungseinheit Sony AI. Die Software nimmt KI-Songs genau unter die Lupe. Sie sucht darin nach musikalischen Bausteinen, die aus bereits veröffentlichten Stücken stammen. Dabei bleibt es nicht bei einem einfachen Vergleich von Klangmustern. Das System versucht stattdessen zu berechnen, wie gross der Anteil einzelner Originalwerke im generierten Song ist.

Wie funktioniert das Tool?

Sony beschreibt zwei Möglichkeiten, wie das funktionieren kann. Im ersten Fall arbeitet der Anbieter eines KI-Musiksystems mit Sony zusammen. Er legt offen, welche Songs zum Training des Modells genutzt wurden. Die Analyse greift dann direkt auf diese Informationen zu und kann genau nachvollziehen, welche Werke eingeflossen sind. Gibt es keine Zusammenarbeit, nutzt Sony einen anderen Ansatz. Dann vergleicht das System den fertigen KI-Song mit grossen Katalogen geschützter Musik. Mithilfe statistischer Verfahren schätzt die Software, welche Titel als Vorlage gedient haben könnten und wie stark deren Merkmale im neuen Stück auftauchen. Sony verbindet damit zwei Methoden: einen Blick in die Trainingsdaten und einen nachträglichen Abgleich des fertigen Songs. Ziel ist es, auch ohne direkten Zugriff auf interne Modelldaten Hinweise auf benutzte Originalmusik zu finden.

Diskussion um Urheberrecht

Generative KI kann inzwischen komplette Songs erstellen, oft im Stil bekannter Künstler. Viele Modelle lernen mit riesigen Datensammlungen, in denen sich auch geschützte Musik befindet. Das sorgt seit Längerem für Kritik. Rechteinhaber bemängeln, dass ihre Werke ohne Zustimmung zum Training genutzt werden und sie dafür keine Vergütung erhalten. Lizenzinhaber suchen deshalb nach technischen Lösungen, die mehr Transparenz schaffen. Neben klassischen Audio-Fingerprinting-Verfahren kommen zunehmend KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Sony erhofft sich eine bessere Durchsetzbarkeit von Ansprüchen der Rechteinhaber. So liessen sich Einnahmen gezielter zuordnen.

Einen Termin für eine breite Einführung hat Sony bisher nicht genannt. Nach Brancheninformationen befindet sich das System noch in der Forschungs- und Testphase. Das Unternehmen arbeitet weiter an den Analyseverfahren und sucht mögliche Partner im Bereich KI-Musik.

Titelbild: Shutterstock

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Seit ich herausgefunden habe, wie man bei der ISDN-Card beide Telefonkanäle für eine grössere Bandbreite aktivieren kann, bastle ich an digitalen Netzwerken herum. Seit ich sprechen kann, an analogen. Wahl-Winterthurer mit rotblauem Herzen.


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Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.

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