Trailer Tuesday: El Camino: Breaking Bad, Dickinson, Dark Waters

Trailer Tuesday: El Camino: Breaking Bad, Dickinson, Dark Waters

Luca Fontana
Luca Fontana
Zürich, am 24.09.2019

Stephen King zeigt, was passiert, wenn du dein Gemüse nicht aufisst. Ein Kind entwickelt Superkräfte und ein neuer Breaking-Bad-Film-Teaser macht Lust auf mehr. Dazu: Dickinson auf Apple TV+ und verseuchte Gewässer im Kino.

Es ist nicht die Woche der Mega-Blockbuster-Trailer gewesen. Mehr so die Woche der kleinen Schätze, die es zu entdecken gilt. Einige davon sehen tatsächlich vielversprechend aus und hätten mehr Aufmerksamkeit verdient, als sie vermutlich bekommen werden.

In the Tall Grass

Ich hab diesen Absatz mindestens fünf Mal geschrieben, umgeschrieben, gelöscht und wieder von neuem begonnen. Zu lächerlich klingt das, was ich hier zu beschreiben versuche: Böses, hohes Gras hält Menschen, die da reinlaufen, in einem Art Raum-Zeit-Loop fest und lässt sie grauenvolle Dinge erleben. Das Einzige, was für sie schlimmer ist als darin verloren zu gehen, ist, darin gefunden zu werden.

Ich sagte doch. Lächerlich. Aber der Film basiert auf einem Stephen-King-Roman – okay, nicht immer ein gutes Zeichen – und der Trailer sieht vielversprechend aus.

Kinostart: 4. Oktober 2019, Netflix

Raising Dion

So richtig gute, neuere Netflix-Serien gibt’s momentan kaum. Oder zumindest suche ich vergebens nach ihnen. Doch «Raising Dion» hat Potenzial. Darin geht’s um den kleinen Dion, dessen Vater – «Creed»-Schauspieler Michael B. Jordan, der die Serie auch mitproduziert – stirbt und der nun von seiner Mutter alleine grossgezogen wird. Das Besondere: Dion entwickelt plötzlich Superkräfte.

Ein paar altbekannte Elemente aus Superhelden-Dramen kommen schon mal vor. Etwa die böse Regierung, die Kinder mit übersinnlichen Begabungen an ein Bett fesseln und untersuchen will. Aber der Trailer deuten an, dass ein emotionaler Kern in der Story steckt, der dem Ganzen viel mehr Tiefe verleiht als bei solchen Geschichten üblich.

Startdatum: 4. Oktober 2019, Netflix

El Camino: Breaking Bad

Letzte Woche gab’s einen ersten Teaser, der die Breaking-Bad-Staffeln 1 bis 5 in Rückblenden gezeigt hat. Jetzt gibt’s den ersten echten Teaser. Zeigt er mehr? Kaum. Soll wohl so ein Appetizer sein für das, was bald kommen wird. Aber… verdammt, habe ich Hunger.

Startdatum: 11. Oktober 2019, Netflix

Dickinson

Emily Dickinson war eine der bedeutendsten amerikanischen Dichterinnen der Geschichte. Gerade, weil sie stilistisch ihrer Zeit voraus war. Aber Dickinson galt auch als besonders menschenscheu. Die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte sie in ihrem Haus. Das hat ihre Werke nicht eingeschränkt, sondern vielmehr ihre Vorstellungskraft gefördert: Kaum einer konnte eine derart kleine, überschaubare Welt wie jene, in der sie lebte, in ein so grosses Universum verwandeln wie sie.

Verdammt. All diese Trailer dieser Apple-TV+-Shows. Das muss aufhören. Ich habe mir schon lange gesagt: Nein, Luca, das abonnierst du dir nicht auch noch. Das ist Wahnsinn. Nach Netflix, Prime und voraussichtlich Disney Plus – willst du ein weiteres Opfer der Streamingdienste werden?

Aber nö. Da hauen die einen Trailer nach dem anderen raus und ich nur so: Das muss ich sehen. Das auch. Und das sowieso. Damn you, Apple.

Startdatum: 1. November 2019, Apple TV+

Dark Waters

Nach einer wahren Begebenheit: Ein Anwalt, gespielt von Mark Ruffalo, entdeckt das dunkle Geheimnis einer der grössten und mächtigsten Chemieunternehmen der Welt und setzt sich für die machtlosen städtischen Einwohner ein.

Sieht nach einem juristischen Thriller der Marke «Hammergeil» aus. Und Ruffalo ist meiner Meinung nach einer der unterschätztesten Schauspieler der Welt.

Kinostart: 22. November 2019

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Luca Fontana
Luca Fontana

Editor, Zürich

Abenteuer in der Natur zu erleben und mit Sport an meine Grenzen zu gehen, bis der eigene Puls zum Beat wird — das ist meine Komfortzone. Zum Ausgleich geniesse ich auch die ruhigen Momente mit einem guten Buch über gefährliche Intrigen und finstere Königsmörder. Manchmal schwärme ich für Filmmusik, minutenlang. Hängt wohl mit meiner ausgeprägten Leidenschaft fürs Kino zusammen. Was ich immer schon sagen wollte: «Ich bin Groot.»

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