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Windows 11: Microsoft nennt unterstützte Prozessoren

Jan Johannsen
Hamburg, am 29.06.2021

Pünktlich zum Release der ersten öffentlichen Testversion von Windows 11 hat sich Microsoft dazu geäußert, auf welchen Chipsätzen das neue Betriebssystem laufen soll.

Bisher hat Microsoft die Mindestanforderungen an Prozessoren mit 64 Bit, mindestens 1 Gigahertz und 2 Rechenkerne allgemein gehalten. In einem Blogpost wird der Windows-Hersteller nun konkreter, bringt aber noch nicht für alle Chipsätze Klarheit.

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Wie Mindestanforderungen entstehen

Microsoft erklärt, wie die Anforderungen von Windows 11 an die Prozessoren zustande gekommen sind. Drei Stichwörter spielen dabei eine wichtige Rolle: Sicherheit, Verlässlichkeit und Kompatibilität.

Bei der Sicherheit müssen die Prozessoren aktuelle Sicherheitsstandards wie «embedded TPM», sicheres Booten und Virtualization-Based Security (VBS) unterstützen. Für die Verlässlichkeit von Windows 11 ist Microsoft die Nutzung des neuen Windows Driver Model wichtig. Und damit es eine große Kompatibilität gibt, sind die 1 Gigahertz, 2 Rechenkerne sowie 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte Speicherplatz die gleichen Mindestvoraussetzungen wie bei Office oder Microsoft Teams.

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Wonach Windows 11 verlangt

Microsoft legt die genannten Mindestanforderungen an verschiedene Prozessorgenerationen an und kommt zu dem Ergebnis, dass folgende mit Windows 11 zurechtkommen.

  • Intel 8. Generation – ab Oktober 2017 auf dem Markt – und neuer
  • AMD Zen 2 – ab Juli 2019 auf dem Markt – und neuer
  • Snapdragon 7 und 8 Series – ab Q2 2018 auf dem Markt und nicht mit den Smartphone-Chipsätzen zu verwechseln

Für die 7. Generation von Intel – kamen zwischen 2017 und 2019 auf den Markt – sowie die AMD Zen 1 will Microsoft zusammen mit seinen Partnern in den nächsten Monaten testen, welche Modelle für Windows 11 geeignet sind.

Das bedeutet aber auch, dass alle Intel-Chipsätze der 6. Generation und älter sowie alle AMD-Chipsätze aus der Pre-Zen-Zeit von vor 2017 aus dem offiziellen Support raus sind.

Nachtrag

Das eine sind die Vorgaben von Microsoft, das andere ist, was findige Menschen hinbekommen. Doom läuft inzwischen auf smarten Glühbirnen und Windows 11 hat es auf das Lumia 950 XL geschafft.

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Jan Johannsen
Content Development Editor
jan.johannsen@galaxus.de

Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Galaxus.de. 


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